AUSTAUSCHFAHRTEN MIT PARTNERSCHULEN IM AUSLAND

LYCÉE FABERT, METZ, FRANKREICH
Bereits seit mehr als zehn Jahren pflegen das Ulrichgymnasium einen Schüleraustausch mit dem Lycée Fabert in der Universitätsstadt Metz im Nordosten Frankreichs.
Die Stadt in der Region Lothringen hat ca. 124.000 Einwohner. Das Gymnasium Fabert war das erste Gymnasium der Stadt. Es besteht seit dem Jahre 1803. Den Unterrichtsort gibt es allerdings schon seit 968. Das Gymnasium ist in dem ehemaligen Klostergebäude „Saint Vicent“ untergebracht. Bei der Öffnung des Gymnasium hatte das Gymnasium 200 Schüler. Im Laufe der jahre war die Einrichtung Kaisergymnasium, königliches Kollegium, und ein Jungengymnasium.
Zur Zeit wird das Lycée Fabert von 1600 Schülerinnen und Schülern besucht, die von 200 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden.

Ansprechpartnerin: Carola Nolte


I. LICEUM, DĄBROWA GÓRNICZA, POLEN
Seit 2012 findet ein Mal im Jahr der deutsch-polnische Schüleraustausch statt. Die Teilnehmer wohnen bei den Familien ihrer jeweiligen Austauschpartner und erleben auf diese Weise hautnah den Alltag und die typischen Gepflogenheiten des Gastlandes. Während des Aufenthaltes findet außerdem ein umfangreiches Programm statt. In Polen besuchen unsere Schüler zum Beispiel die nahe gelegene Stadt Krakau, beobachten Wisente in einem Nationalpark, besichtigen Schlösser und Bergwerke oder unternehmen eine Pferdeschlittenfahrt in den verschneiten Bergen der Tatra. Manchmal steht auch eine Fahrt zu der Gedenkstätte Auschwitz im Vordergrund, die schon in Deutschland vorbereitet wird. In Deutschland besuchen wir für die Region typische Orte wie z. B. das Teemuseum, die Seehundaufzuchtstation, die Westgaster Mühle, fahren nach Norderney sowie nach Groningen, Oldenburg oder Bremen. Wir unternehmen vor allem viel gemeinsam: Ausflüge in den Kletterwald, Schwimmen im Ocean Wave, Spiele und Fahrradtouren. Der zentrale Gedanke dabei ist, dass über das gemeinsame Erleben Freundschaften und Offenheit gegenüber dem Austauschpartner und dem anderen Land entstehen.
Die Sprache, in der überwiegend kommuniziert wird, ist meistens Englisch. Dies geht erstaunlich gut und motiviert unsere Schüler, Fremdsprachen zu lernen, denn anders als bei englischen Muttersprachlern ist bei allen Teilnehmern des Polenaustausches die Sprechkompetenz nicht perfekt, Fehler und die pantomimische Unterstützung der Aussage werden lachend in Kauf genommen und die Hemmschwelle, Englisch zu sprechen, ist dementsprechend viel niedriger. Außerdem erfahren die Teilnehmer, dass Englisch tatsächlich als völkerverbindende Weltsprache funktioniert und wichtig ist.
Der Besuch der Partnerschule dauert jeweils eine Woche. Wir fliegen von Dortmund nach Katowice, wo uns die Gastfamilien am Flughafen abholen. Unsere polnischen Gäste reisen meistens mit dem Bus an.
Die Tatsache, dass viele Teilnehmer mehrmals mit nach Polen fahren, zeigt, dass unser Austausch nicht nur interessante Einblicke in unser Nachbarland bietet, sondern dass ihn auch schöne Erlebnisse und Freundschaften prägen.

Ansprechpartnerin: Martina Jürgens
ST. LAURENCE SCHOOL, BRADFORD, ENGLAND
Bereits seit über 15 Jahren organisiert das Ulrichsgymnasium einen Schüleraustausch mit der St. Laurence School in Bradford. In diesem beschaulichen englischen Ort lernen die Teilnehmer an der Austauschfahrt den „British way of life“ in Gastfamilien kennen. Während die Wochenenden ganz den Familien und ihre Austauschgästen gehören, bietet die nahe Umgebung unter der Woche reichhaltige Möglichkeiten zu allerlei Entdeckungstouren: Bristol, der historische Ort Bath und nicht zuletzt die pulsierende Metropole London stehen in der einwöchigen Fahrt auf dem Programm
Bei all den tollen Eindrücken wundert es nicht, dass die Schüler bereits kurz nach Ende der Fahrt dem zweiten Besuch im Folgejahr entgegenfiebern. Viele Freundschaften bestehen auch über den Austausch hinaus und ermöglichen immer wieder unvergessliche Erfahrungen.

Ansprechpartnerin: Silke Burlage

 

(INTER)NATIONALE BEGEGNUNGEN

  RELAIS DE LA MÉMOIRE
Das „Relais de la Mémoire“ (dt. „Staffellauf der Erinnerung“) wurde 1989 in Frankreich unter anderem von Yvette und Abel Farnoux, Simone Veil und Elie Wiesel begründet, um die Erinnerung an den Widerstand und die Deportation zur Zeit des Nationalsozialismus zu bewahren und über Zeitzeugen an die Jugend weiterzugeben. Dazu treffen sich zweimal im Jahr Schüler und Schülerinnen aus fünf Nationen. Beteiligt sind Schulen aus Frankreich (Paris und Marseille), Großbritannien (Newcastle), Polen (Krakau), Österreich (Wien) und – seit März 2014 – auch das Ulrichsgymnasium Norden.

Ansprechpartner/-in: Petra Drüke & Dr. Jörg Rademacher
  UMGANG MIT HANDYCAPS IM ALLTAG
Im Rahmen des Förderkonzepts des Ulrichsgymnasiums zu Sozialkompetenz und Mobilität erhalten Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse die Möglichkeit, sich mit Menschen auszutauschen, die im Alltag auf den Gebrauch eines Rollstuhls angewiesen sind. Hierbei werden nicht nur Berührungsängste gegenüber Menschen mit Handycap abgebaut, sondern auch der Blick dafür geschärft, wie jeder einzelne helfen kann, Hürden des Alltags zu überwinden.

Ansprechpartnerin: Petra Diekmann
STÄDTEPARTNERSCHAFT MIT VEENDAM, NIEDERLANDE
Bereits seit 1990 gestaltet das Ulrichsgymnasium den interkulturellen Austausch mit Nordens Partnerstadt Veendam federführend mit. Der Schwerpunkt dieses Austauschs liegt auf dem Sport als grenzenüberwindendem Moment.
Die Schüler sind dabei wechselseitig in Gastfamilien untergebracht. Bei gemeinsamen Unternehmungen und den Sportspielen lernen sich die Schüler gegenseitig kennen und schätzen. Egal ob Tanz, Schwimmen oder Badminton - gemeinsam werden sportliche Ziele erreicht und individuelle Leistungen verbessert.

Ansprechpartner: Edzard Alberding